KÄTHE LEICHTER

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Frauen, seid mutig und liebt!

 

Eine Klage beim Reichsratsgericht 1914 und SIE durfte in Wien studieren, aber nur in Heidelberg promovieren. Ein Beamtentöchterchen, aber ein Engagement für Proletarierkinder. Als Pazifistin angeklagt wegen Hochverrat. Als Gewerkschafterin rechercherchiert sie über private und berufliche Lebensumstände arbeitender Frauen. Wegen Rassenwahn und ihrer Positionierung gegen den Krieg wird sie 38 verhaftet und 42 im KZ ermordet. Käthe Leichter schrieb Gedichte im KZ war nach Rosa Jochmann die Seele für den Block.

 

Spätestens seit 2018 wird in Österreich wieder über Rassen debattiert. Erst gestern im öffentlich rechtlichen Fernsehen, Hangar7, ATV. Mir treibt das die Zornesröte ins Gesicht. Dafür, wofür unsere Ahninnen gestorben sind, kämpft, Jugend von heute!  Die Menschenrechte, die meine Generation für selbstverständlich gehalten hat, ist von der jungen Generation wieder neu zu erobern. Ein kleiner Auszug aus Wikipedia:

Von Rassen spricht man heute nur noch in Zusammenhang mit der Tierzucht, um absichtlich Populationen zu erschaffen, die bestimmte Merkmale aufweisen. Die Einteilung der Spezies Mensch in Rassen oder Unterarten ist aus wissenschaftlicher Sicht heute obsolet. Die sichtbaren Unterschiede von Menschen aus verschiedenen Kontinenten führen nicht zu objektiv abgrenzbaren Gruppen, da die Übergänge fließend sind.

 

Mit diesem Kleid nehme ich symbolisch die langen, weiten Röcke auf, unter welchen die Widerstandskämpferinnen Verpflegung für zu Versorgende, Botschaften und sogar Kinder vor den „Ordnungskräften“ versteckten.

Die Kapuze mischt die Mönchstracht aus dem Mittelalter mit den kriegerischen Reiterhelmen. In diesem Kleid kannst du dich verstecken und dein Auftreten inszenieren.

Die Stoffe, die aus den Hemden eines ganzen sozialdemokratischen Schauspielerlebens gewonnen wurden, umschmiegen sanft und sicher die weiche Haut darunter.

 

Größe Richtwert: 38 & 40

 

Die weiße Rose

all denen, die trotzdem mutig sind, die sich auch heute noch dem Faschismus entgegenstellen und täglich für die Gleichstellung jedes Einzelnen Vorbild sind, ist dieses Lied zugeeignet. Konstantin Wecker

Jetzt haben sie Euch zur Legende gemacht
und in Unwirklichkeiten versponnen,
denn dann ist einem – um den Vergleich gebracht –
das schlechte Gewissen genommen.

Ihr wärt heute genauso unbequem
wie alle, die zwischen den Fahnen stehn,
denn die aufrecht gehn, sind in jedem System
nur historisch hochangesehn.

Ihr wärt hier so wichtig, Sophie und Hans,
Alexander und all die andern,
eure Schlichtheit und euer Mut,
euer Gottvertrauen – ach, tät das gut!
Denn die Menschlichkeit, man kann’s verstehn,
ist hierzuland eher ungern gesehn
und beschloß deshalb auszuwandern.

Ihr habt geschrien,
wo andre schwiegen,
obwohl ein Schrei nichts ändern kann,
Ihr habt gewartet, Ihr seid geblieben,
Ihr habt geschrien,
wo andre schwiegen –
es ging ums Tun und
nicht ums Siegen!

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